Kinderrechte - Projekt der Freien Schule Kassel

Liebe Leser und Leserinnen! Die 22 Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klasse der Freien Schule Kassel nahmen pro Woche an 3 Unterrichtsstunden zum Thema des diesjährigen Stadtspiels des Kinder- und Jugendnetzwerkes Kassel teil. Nach der Einführung in die UN-Kinderrechtskonventionen erarbeiteten die Schüler anhand von Lektüren und Arbeitsblättern erstes Wissen zu Kinderrechten und verglichen das Gelernte mit ihren Vorstellungen davon, welche Rechte es geben müsste. Die Kinder beschäftigten sich mit der Geschichte und Entwicklung einer Formulierung expliziter Kinderrechte. Die Situation von Kindern in anderen Ländern war ebenso Thema wie die Betrachtung aktueller Lebenslagen in unserer aktuellen Gesellschaft. Die Kinder begeisterten sich für die Idee, Kinderrechte medial zu präsentieren und widmeten sich in Gruppen jeweils einem selbstgewählten Thema. Die 22 Schüler teilten sich in 4 Gruppen auf und wählten je verschiedene Rechte der UN-Konvention aus: - 2 Gruppen drehten einen Film mit dem Kinderrechtsthemen Krieg und Integration - 1 Team widmete sich dem Thema Familie - 1 Team erstellte ein Fotoalbum zum Recht auf Bildung Mitte September statteten wir dem Rathaus einen Besuch ab. Die Schüler erhielten eine Führung und diskutierten bei Frau Schneider (Rathausführerin/ Stadtverordnete) am Thema „Heirat“ aus Sicht der Kinder einige Fragen zu Gleichberechtigung, Namensgebung, Ehevertrag, etc. Zum Ende des Projektes kam Betina Malorny, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Kassel und stellte sich den Fragen der Schüler und Schülerinnen. Im Projekt wurden die Kinder für die Recht schwächerer Kinder sensibilisiert. Die Wahrnehmung der Schüler gegenüber behinderten Kindern und Schutzbedürftigen Kindern im Krieg und auf der Flucht veränderte sich. Die Schüler setzten sich am Präsentationstag für die Erhaltung der BMX-Bahn an der Hessenschanze ein. Auf den bedruckten T-Shirts konnten Besucher die individuellen Forderungen der Schüler nachlesen. Die Vorlagen für die T-Shirts wurden im Projekt selbst erarbeitet. Das Storyboard für die Filme schrieben die Kinder selbst. Das Rathaus blieb verschont, der Sturm blieb aus! Jedoch haben die Kinder erlebt, nachgespielt und sich darüber informiert, was es bedeutet, eine Behinderung zu haben oder den Bedrohungen eines Krieges ausgesetzt zu sein. Die Filme wurden von den Kindern selbst geschnitten und zusammengestellt.